Sterbegeldversicherung

Ratgeber

Wozu sollte man eine Sterbegeldversicherung abschließen ?

Nach einer aktuellen Umfrage unterschätzen die meisten Menschen in Deutschland die Kosten einer Bestattung. Mehr als 50 Prozent der Befragten möchten nicht bei einem Todesfall nicht mehr als 4 000 Euro für die Trauerfeier und Beerdigungskosten bezahlen. Neben den Beerdigungskosten müssen auch die laufenden Kosten der Grabpflege berücksichtigt werden.

Die durchschnittlichen Kosten einer Bestattung liegen bei 6 000 € bis 8 000 €. Leider werden immer mehr Hinterbliebene und Angehörige mit diesen Kosten konfrontiert. Dies führt zunehmend zu einem Konfliktpotential innerhalb der Familie. Um dies erst gar nicht aufkommen zu lassen, sollte man eine ausreichende Bestattungsvorsorge für die eigene Beerdigung berechnen und abschließen.

Als Vorsorge für den Todesfall hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr die Sterbegeldversicherung profiliert. Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite, was Sie von einer guten Sterbegeldversicherung erwarten sollten. Umgangssprachlich wird die Sterbegeldversicherung auch als Bestattungsversicherung, Sterbeversicherung oder Beerdigungsversicherung bezeichnet.

Was ist eine reine Sterbegeldversicherung und für wen ist sie sinnvoll ?

Eine reine Sterbegeldversicherung wird für den Fall der eigenen Bestattung abgeschlossen. Natürlich wird über die eigene Bestattung nicht viel und besonders gerne nachgedacht, aber leider bleibt es dabei, dass im Todesfall finanzielle Leistungen bereitstehen müssen. Mit der Bestattungsversicherung wird eine Summe gewählt, die im Fall des Todes an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt werden soll.

Die Sterbegeldversicherung ist eine sogenannte kleine Lebensversicherung. Die höchste Kapitalleistung, die abgeschlossen werden kann, beträgt 20 000 Euro. Im Gegensatz zu einer Risikoleben sammelt sich im Laufe der Jahre bei der Bestattungsversicherung ein Rückkaufswert an.

Sinnvoll ist eine Beerdigungsversicherung aber nicht nur für ältere Menschen, die im sich längst im Rentenalter befinden. Auch junge Menschen sollten sich um eine günstige Sterbegeldversicherung kümmern. Je jünger die versicherte Person bei Abschluss des Vertrages ist, desto günstiger wird auch der Beitrag zur Sterbeversicherung.

Wer dafür sorgen will, dass die Hinterbliebenen keine finanzielle Probleme, wegen der Beerdigungskosten bekommen, der sollte sicher stellen, dass im Todesfall noch genug Geld auf dem Konto ist. Wenn die eigene Liquidität sehr dünn ist, man aber trotzdem Vorsorge betreiben will, dann bleibt eigentlich nur eine Beerdigungsversicherung.

Wer braucht eine Sterbegeldversicherung ?

Eigentlich braucht niemand eine Sterbegeldversicherung. Schließlich ist man nicht mehr am Leben und nach einem die Sinnflut. Aber nur sehr wenige Menschen denken so. Die meisten sorgen sich um Ihre Hinterbliebenen und wie sie, neben dem seelischen Schmerz, mit den Kosten der Bestattung zurechtkommen. Um hier Vorsorge zu treffen, bietet sich ein Sparplan als Bestattungsvorsorge oder eine Beerdigungsversicherung an.

Der große Vorteil der Beerdigungsversicherung besteht darin, dass nach einer Wartezeit die Todesfallleistung in voller Höhe zur Verfügung steht. Bei einem Sparplan kann sich dies über mehrere Jahrzehnte ziehen. Niemand kann aber garantieren, wann der Zeitpunkt des Todes eintritt. Aus diesem Grund ist eine Sterbegeldversicherung als Vorsorge für den eigenen Todesfall die bessere Wahl.

Ist eine Sterbegeldversicherung zweckgebunden ?

Eine gute Sterbegeldversicherung ist nicht zweckgebunden. Nach Vorlage der Police und weiteren notwendigen Unterlagen bekommt der Erbe oder die bezugsberechtigte Person die Summe ausgezahlt. Beträgt die Todesfallleistung 10 000 € und die Bestattungskosten belaufen sich auf 8 000 €, dann fragt die Versicherung nicht nach, was mit den 2 000 € passiert.

Einen besonderen Service bietet zum Beispiel auch der Volkswohlbund. Hier können die Kunden im Vertrag angegeben, dass die Leistungen der Beerdigungsversicherung zweckgebunden benutzt wird. Das bedeutet, dass die Todesfallleistung auch nur dann ausgezahlt werden kann, wenn die Rechnungen der Beerdigung, Trauerfeier, Grabpflege etc. vorgelegt werden.

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung ?

Eine Sterbegeldversicherung funktioniert ganz einfach. Als erstes muss der Kunde die Voraussetzungen für den gewünschten Tarif erfüllen. Da ist zum einen das Mindestalter und das Maximalalter. Bei vielen Versicherungen ist eine Sterbegeldversicherung erst ab 40 Jahren möglich.

Der Kunde entscheidet sich für eine Versicherungssumme und nimmt bei den meisten Tarifen eine Wartezeit von 12 bis 36 Monaten in Kauf. Im Vertrag wird in der Regel eine bezugsberechtigte Person eingesetzt. Bei Tod der versicherte Person muss die bezugsberechtige Person oder der Erbe die Police und den Todesschein vorlegen. Hat die Versicherung alle notwendigen Infos und Unterlagen, dann wird die versicherte Summe ausgezahlt.

Ist die Sterbegeldversicherung eine Lebensversicherung ?

Die Sterbegeldversicherung ist eine Lebensversicherung im weitesten Sinne. Anders als „normalen“ Lebensversicherung ist hier aber nur der Abschluss einer kleinen Kapitalleistung möglich. Die Sterbegeldversicherung baut genauso einen Rückkaufswert auf wie eine kapitalbildende Lebensversicherung.

Anders als bei der Kapitallebensversicherung lässt sich mit einer Bestattungsversicherung aber keine Familie absichern. Auch für eine finanzielle Absicherung einer Baufinanzierung eignet sich die Sterbeversicherung nicht. Wie die Kapitallebensversicherung kann auch die Sterbegeldversicherung vom Kunden gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein ?

Die Höhe der zu wählenden Versicherungssumme hängt natürlich von der Bestattung und der Trauerfeier ab, die man für sich wählt. Leider kostet das Sterben heute wesentlich mehr als früher. Fast jedes Jahr steigen zum Beispiel die Gebühren für den Friedhof. Aber auch die anderen Bestattungskosten werden immer höher. So fallen Kosten für Sarg, Steinmetz, Grabplatte, Grabstein, Trauerfeier, Todesanzeigen, Trauerkarten und so weiter an.

Mit unter 5 000 € wird man diese Bestattungskosten nicht decken. Je nach Ausrichtung der Bestattung sollte eine Beerdigungsversicherung von 5 000 € bis 10 000 € bestehen. Natürlich lässt sich dies auch mit dem Bestatter absprechen. Es liegt an jedem selbst, wie seine Bestattung aussehen soll. Infos sollte Ihnen aber jeder gute Bestatter oder jede gute Sterbegeldversicherung bereitstellen.

Wie viele Sterbegeldversicherungen kann man abschließen ?

Solange eine Sterbeversicherung nicht im Antrag nach einer anderen Sterbeversicherung fragt, sollte es keine Rolle spielen, ob schon eine weitere Bestattungsversicherung besteht. Achten sollte man auf die jeweiligen Wartezeiten der Sterbeversicherungen. Wenn man sich unsicher ist, hilft ein Blick in die Bedingungen oder ein Anruf bei der Versicherung. Die Versicherung kann Ihnen am Besten darüber Auskunft geben, ob es ein Problem bei mehreren Absicherungen gibt.

Leistet die Sterbegeldversicherung auch bei Selbstmord ?

Bei Selbstmord ist folgendes, bei den meisten Versicherungen, zu beachten : Bei Selbsttötung vor Ablauf von 2 Jahren (bei manchem Anbieter oder Versicherer auch 3 Jahre) seit zahlen der Beiträge zur Einlösung oder seit Wiederherstellung der Beerdigungsversicherung besteht nur dann Versicherungsschutz, wenn der Versicherung nachgewiesen wird, dass die Tat in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen worden ist.

Ist dies nicht so, beschränkt sich die Todesfallleistung auf den Betrag, den die Versicherung für den Todestag berechneten Rückkaufswert erbringen kann. Nach der Frist von 2 Jahren besteht auch bei der Selbsttötung Versicherungsschutz.

Wem steht ein gesetzliches Sterbegeld zu ?

Das Sterbegeld ist umgangssprachlich ein Geldbetrag zur Bestreitung der durch den Todesfall entstehenden Aufwendungen. Darunter zählen insbesondere die Bestattungskosten. Ein Zuschuss zu einer Beerdigung kann unter bestimmten Umständen und Voraussetzungen von der gesetzlichen Unfallversicherung, Gewerkschaft, Kriegsopferversorgung oder einem privaten beziehungsweise öffentlichem Arbeitgeber gezahlt werden.

Wer bekommt Sterbegeld von der gesetzlichen Krankenkasse ?

Von den gesetzlichen Krankenkassen ist auch in den kommenden Jahren keine Geldleistung mehr zu erwarten. Dies betrifft die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Anders sieht es bei Mitgliedern der privaten Krankenversicherung sein. Hier kann es sein, dass im Tarif, bei Antragstellung, eine Geldleistung vereinbart wurde. Hier lohnt sich ein Blick in die Police.

Bis wann gab es Sterbegeld von der Krankenkasse ?

Die Krankenkassen zahlten den Angehörigen ihrer Mitglieder bis zum 31.12.2003 einen Zuschuss zu einer Bestattung. Es wurde dann gezahlt, wenn der Verstorbene am 01.01.1989 krankenversichert war. Hier gab es aber noch eine Unterscheidung. Es wurden 1050 Euro bei Tod eines Mitglieds und 525 € bei Ableben eines mitversicherten Angehörigen gezahlt.

Die Zahlung erfolgte an denjenigen, der die Bestattungskosten bezahlt hatte. Mit dem 01.01.2004 wurde dieser Zuschuss aus dem Leistungskatalog der Krankenversicherung gestrichen.

Wer hat noch einen Anspruch auf ein Sterbegeld ?

Anspruch haben auch die Angehörigen von verstorbenen Kriegsopfern. Stirbt ein Beschädigter nach dem Kriegsopfergesetz, dann erhalten die Angehörigen den entsprechenden Betrag.

Höhe des Sterbegeldes : 3-fache Versorgungsbezüge, die dem Verstorbenen im Monat des Todes zustanden. Die Geldleistung kann bei zuständigen Versorgungsbehörde beantragt werden. Einen berechtigten Anspruch haben Angehörige, wenn sie mit dem Verstorbenen zum Todeszeitpunkt in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben.

Dazu zählen der Ehegatte, Partner, Kinder oder die Enkel sein. Als Unterlagen werden die Sterbeurkunde und ein Nachweis zum Verwandtschaftsverhältnis benötigt. Kosten fallen keine an. Die Voraussetzungen findet man im Bundesversorgungsgesetz (BVG).

Zahlt die staatliche Rentenversicherung ein Sterbegeld ?

Auch über die staatliche Rentenversicherung kann eine Geldleistung beantragt werden. Hier spricht man vom Sterbevierteljahr. In den ersten 3 Monaten nach dem Ableben entspricht die Höhe der Hinterbliebenenrente der gesetzlichen Altersrente, die dem Verstorbenen zugestanden hätte. Nach diesen 3 Monaten wird dann die finanziell kleinere Witwen- oder Witwerrente ausgezahlt.

Wie hoch ist das Sterbegeld bei Beamten ?

Die Höhe des Sterbegeldes bei Beamten richtet sich danach, ob ein Kostennachweis vorhanden ist. Für Ehegatten und Partner beträgt die Geldleistung das 2fache der Dienst-, Anwärter- oder Versorgungsbezüge. Auch nahe Angehörige erhalten die Geldleistung in dieser Höhe, wenn sie mit dem Verstorbenen in einer häuslichen Gemeinschaft lebten.

Ist ein Kostennachweis vorhanden, dann wird den sonstigen Personen ein Zuschuss in Höhe ihrer Aufwendungen gezahlt. Man spricht hier von einem Kostensterbegeld. Die obere Grenze dieses Kostensterbegeldes ist das 2-fache der im Sterbemonat zugestandenen Dienst-, Anwärter- oder Versorgungsbezüge des Verstorbenen. Mehr Informationen zur der Zahlung finden Sie bei der zuständigen Oberfinanzdirektion.

Wann zahlt die gesetzliche Unfallversicherung ein Sterbegeld aus ?

Die staatliche Unfallversicherung zahlt einen Zuschuss, wenn der Verletzte durch einen Arbeitsunfall getötet oder infolge eines Unfalles oder einer Berufskrankheit verstorben ist. Weiter hat der Träger der staatlichen Unfallversicherung auch die Überführungskosten des Verstorbenen an Bestattungsort zu bezahlen.

Die Kapitalleistung bei einem versicherten Unfalltod beträgt pauschal 1/7 der zum Todeszeitpunkt geltenden Bezugsgröße. Die Bezugsgröße für das Jahr 2015 kann im Paragraph 18 SGB IV nachgelesen werden. Weitere Informationen über die Übernahme der Kosten der Überführung finden Sie im § 64 SGB VII. Falls es Probleme bei der Auszahlung gibt, sollten Hinterbliebene bei ihrer Rechtsschutzversicherung nach einer Rechtsschutzdeckung fragen.

Wie viel Sterbegeld zahlt die Gewerkschaft ?

Die Geldleistung ist je nach Gewerkschaft und Alter der Zugehörigkeit verschieden hoch. Die Hinterbliebenen des Verstorbenen erhalten ein Sterbegeld, das sich nach der Dauer der Mitgliedschaft und dem Beitrag richtet. Empfangsberechtigt ist der Ehegatte. Bei einem Tod eines Mitgliedes, das ledig, verwitwet oder geschieden ist, wird das Sterbegeld an demjenigen ausgezahlt, der nachweislich die Bestattungskosten getragen hat. Mehr Informationen erhalten Hinterbliebene bei der zuständigen Gewerkschaft.

Welche Vorteile und Nachteile hat eine Sterbegeldversicherung ?

Vorteile

Einleitung dann Aufzählung

Nachteile

Einleitung dann Aufzählung

Fazit

Die Vorteile einer Sterbegeldversicherung überwiegen ganz klar die Nachteile. Ein kleiner Beitrag, eine Versicherungssumme mit Zusatzleistungen, keine Gesundheitsprüfung sind nur ein paar Punkte, die die Sterbegeldversicherung zu einer idealen Bestattungsvorsorge machen.

Gibt es eine Alternative zur Sterbegeldversicherung ?

Eine Alternative im eigentlichen Sinne gibt es zur Beerdigungsversicherung nicht. Natürlich kann man auch eine Risikoleben beantragen. Dieses Produkt hat aber einen ganz anderen Focus als die Beerdigungsversicherung. Auch der Leistungsumfang ist sehr unterschiedlich. Als Bestattungsvorsorge ist kein Produkt besser geeignet als die Sterbeversicherung.

Was ist besser : Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung ?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Die Sterbegeldversicherung und die Risikolebensversicherung (Risikoleben) dienen der finanziellen Vorsorge für den Todesfall. Während die Sterbeversicherung aber die Vorsorge für die Bestattung in den Vordergrund stellt, sichert die Risikoleben größere finanzielle Risiken ab. Darunter zählen zum Beispiel die Absicherung einer Familie, eines Geschäftspartners oder eine Baufinanzierung. Die Risikoleben sollte immer Teil einer Baufinanzierung ab.

Wie hoch darf die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung sein ?

Anders als bei der Risikoleben darf die Beerdigungsversicherung nur bis zu einer bestimmten Versicherungssumme abgeschlossen werden. Dies hat auch damit zu tun, da bei der Sterbegeldversicherung keine Gesundheitsprüfung stattfindet. Bei der Risikoleben ist der Abschluss eines Versicherungsschutzes von 500 000 Euro, bei erfüllten Voraussetzungen, kein Problem.

Tabelle Sterbegeldversicherung

Wie lange läuft eine Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung ?

Die Risikoleben hat eine eingeschränkte Versicherungsdauer. In der Regel kann man eine Risikoleben bis zum 70ten Lebensjahr abschließen. Es gibt noch einige wenige Versicherungen, die einen Schutz bis in die späten 70er anbieten. Darüber hinaus wird aber keine Versicherung einen Versicherungsschutz offerieren.

Bei der Sterbegeldversicherung sieht es da schon ein wenig anders aus. Hier muss man Beitragszahlungsdauer und Versicherungsdauer unterscheiden. Die Beitragszahlungsdauer endet in der Regel spätestens zum 85ten Lebensjahr. Die Versicherungsdauer ist aber lebenslang. Es gibt einen Versicherer, der die versicherte Summe zuzüglich Überschussbeteiligung im Alter von 102 auszahlt. Die anderen Versicherungen laufen aber lebenslang.

Bis zu welchem Alter kann man eine Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung abschließen ?

Auch hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Risikolebensversicherungen haben ein maximales Eintrittsalter. In der Regel gibt es keine Versicherung, die ab einem Alter von 67 noch eine Risikoleben anbietet.

Anders bei der Sterbegeldversicherung : Hier kann man sogar einen Tarif noch mit einem Alter von 85 Lebensjahren abschließen. Meist ist aber auch hier ein maximales Eintrittsalter vorhanden. Dieses Eintrittsalter ist aber wesentlich höher angesetzt als bei einer Lebensversicherung. Bis zum 75ten Lebensjahr sollte jede Beerdigungsversicherung einen Kunden aufnehmen.

Wem steht die Auszahlung der Sterbegeldversicherung zu ?

Bei Antragstellung kann der Versicherungsnehmer angeben, wer die Versicherungsleistung der Sterbegeldversicherung im Erlebensfall und im Todesfall bekommen soll. Dabei ist im Erlebensfall zumeist der Antragsteller angegeben. Eine Erlebensfallleistung gibt es aber nur bei Kündigung. Im Fall des Todes kann der Ehegatte oder eine andere Person mit Geburtsdatum und Anschrift angegeben werden.

Wann zahlt die Sterbegeldversicherung ?

Die Sterbeversicherung zahlt bei einem versicherten Ableben der versicherten Person. Voraussetzung der Zahlung der Versicherungssumme ist die Erfüllung gewisser Obliegenheiten. Das Ableben der versicherten Person ist unverzüglich schriftlich anzuzeigen. So muss dies bei der Monuta spätestens innerhalb von 30 Tagen geschehen. Natürlich kann die Versicherung auch angerufen werden.

Die Leistungen erbringt die Beerdigungsversicherung gegen Vorlage der Police. Außer dem Versicherungsschein ist der Versicherung auch eine amtliche, Geburtsdatum und Geburtsort enthaltende, Sterbeurkunde einzureichen. Des weiteren kann der Versicherer ein ausführliches ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache sowie über den Beginn und Verlauf der Krankheit, die zum Sterben der versicherten Person geführt hat, anfordern.

Wie lange dauert die Auszahlung der Sterbegeldversicherung ?

Wenn alle notwendigen Unterlagen bei der Versicherung vorliegen und geprüft sind, dann erfolgt die Auszahlung der Sterbegeldversicherung normalerweise innerhalb weniger Tage. Die Leistungen werden von der Sterbeversicherung auf dessen Konto überwiesen.

Wer erbt bei fehlender bezugsberechtigter Person ?

Normal wird im Antrag der Bestattungsversicherung eine bezugsberechtigte Person genannt. Wird aber keine Person benannt, wird die Versicherungssumme an die oder den Erben ausgezahlt. Die Reihenfolge der Erben ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. In 5 Ordnungen regelt das BGB die Reihenfolge der Erben. In erster Ordnung stehen die Kinder, Enkel und Nachkommen. In 2ter Ordnung finden sich die Eltern Geschwister, Neffen, Nichten und Nachkommen. Erben einer früheren Ordnung schließen alle Erben einer späteren Ordnung aus. Solange also Kinder noch leben, bekommen die Eltern nichts von der Versicherung.

Müssen Erben bei Auszahlung einer Sterbegeldversicherung Steuern bezahlen ?

Kapitalleistungen aus einer Beerdigungsversicherung, die im Ableben der versicherten Person gezahlt werden, unterliegen nicht der Einkommenssteuer. Die Ansprüche oder Leistungen aus einer Beerdigungsversicherung können der Erbschaftssteuer oder Schenkungssteuer unterliegen, wenn sie einem anderen als dem VN ausgezahlt oder zur Verfügung gestellt werden. Nach § 33 Erbschaftssteuergesetz in Verbindung mit § 3 Erbschaftssteuer-Durchführungsverordnung ist die Versicherung verpflichtet, diese Auszahlungen dem für die Verwaltung der Erbschaftssteuer zuständigen Finanzamt schriftlich anzuzeigen.

Was sollte man beim Sterbegeldversicherung Vergleich beachten ?

Der Sterbegeldversicherung Vergleich ist eigentlich sehr leicht durchzuführen. Für die Berechnung wird nur die gewünschte Versicherungssumme, der Versicherungsbeginn und das Geburtsdatum benötigt. Danach kann man den Sterbegeldversicherung Vergleich starten. Die Tarife werden dann in der Reihenfolge vom günstigsten bis zum teuersten Tarif angezeigt.

Im Rechner kann man nach dem Vergleich noch die Beitragszahlung festlegen. Auch die Frage nach den Gesundheitsfragen kann man mit Ja oder Nein beantworten. Man muss aber nichts wählen. Der Rechner gibt dann alle Tarife mit allen möglichen Varianten aus.

Bis zu 3 Tarife kann man mit dem „Leistungsvergleich“ in einem PDF gegenüberstellen. Den Leistungsumfang ist mit einem Mausklick abrufbar. Die Absicherung kann auch sofort online beantragt werden.

Wie viele Sterbegeldversicherungen sind im Rechner enthalten ?

Im Sterbegeldversicherung Rechner sind 2015 13 Anbieter enthalten. Zu den Anbietern von Sterbegeldversicherungen zählen die Württembergische, Barmenia Versicherungen, Gothaer, LV 1871, GE-BE-IN, Hanse Merkur, Signal Iduna Versicherung, VPV AG, Volkswohl Bund, Ideal Versicherung, Monuta, General und die InterRisk Versicherung. Über 30 Tarife stehen zur Verfügung.

Ab wann kann und sollte man eine Sterbegeldversicherung abschließen ?

Es gibt keinen besonderen Zeitpunkt, der sich für den Abschluss einer Bestattungsversicherung eignet. Da aber viele Versicherungen im Rechner erst einen Abschluss ab 40 Jahren zulassen, ist dieses Alter eine gute Gelegenheit über eine sinnvolle und gute Bestattungsvorsorge in Form einer Sterbegeldversicherung nachzudenken.

Bis zu welchem Alter kann eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden

Wir zeigen Ihnen in der folgenden Übersicht, welch maximales Eintrittsalter bei den verschiedenen Sterbeversicherungen machbar ist. Das macht Ihnen die Suche nach einer geeigneten Sterbeversicherung leichter.

Tabelle mit dem Höchsteintrittsalter der Versicherungen

Wie lange muss man in die Sterbegeldversicherung einzahlen ?

Kunden haben bei den Sterbeversicherungen die Auswahl bei Dauer der Beitragszahlung bis zum 65ten Lebensjahr, 85tes Lebensjahr oder lebenslang. Eine lebenslange Zahlung bietet nur die Ideal Versicherung an.

Tabelle mit den Versicherungen/Tarifen und Beitragszahlungsdauer

Ist eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung im Vergleich enthalten ?

Die Tarife ohne Gesundheitsprüfung sind in der Überzahl. Dafür dass die Versicherungen aber auf die Stellung und Beantwortung von Gesundheitsfragen verzichten muss der Versicherungsnehmer eine Wartezeit akzeptieren. In der folgenden Tabelle finden Sie die Sterbeversicherungen ohne Gesundheitsprüfung.

Was bedeutet die Wartezeit ?

Die meisten Tarife im Rechner verlangen keine Gesundheitsprüfung. Den Verzicht auf Fragen zur Gesundheit lassen sich die Versicherungen mit einer Wartezeit vergelten. In der Regel bedeutet dass, das die Todesfallleistung erst nach einer Wartezeit vollständig zur Verfügung steht.

Hat der ausgewählte Tarif bei der Gothaer eine Wartezeit von 36 Monaten, so bedeutet dies, dass die Summe erst dann vollständig ausgezahlt wird, wenn der Fall des Todes nach dem 36ten Monat der Beerdigungsversicherung eintritt. Stirbt die versicherte Person im 2ten Jahr der Versicherung, zahlt die Gothaer nur die Beiträge zurück.

Welche Wartezeiten haben die Versicherungen ?

In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die jeweiligen Wartezeiten.

Tabelle mit Wartezeiten der Versicherungen

Gibt es eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit ?

Eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit bieten nur die Monuta und die GE-BE-IN Versicherungen an. Bei beiden Sterbeversicherungen ist eine Erklärung abzugeben. Mit dieser Erklärung bestätigt man der Versicherung, dass man gesund ist und an keiner lebensbedrohlichen Krankheit leidet. In den Anträgen sind die Erklärungen im Wortlaut nachzulesen.

Was beinhaltet eine Sterbegeldversicherung ?

In erster Linie hat eine Sterbeversicherung mit einem geeigneten Versicherungsschutz dafür zu sorgen, dass die Beerdigungskosten ausreichend abgedeckt sind. Neben dieser Hauptleistung haben die zahlreichen Sterbegeldversicherung noch weitere Zusatzleistungen in ihrem Köcher. Eine davon ist die doppelte Auszahlung bei einem Unfalltod. Auch die Rückführung aus dem Ausland hat so mancher Tarif in seinen Versicherungsbedingungen.

Gibt es einen aktuellen Sterbegeldversicherung Test ?

Ein Sterbegeldversicherung Test wird nur sehr selten in den Fachzeitschriften, wie die Stiftung Warentest (Finanztest), vorgestellt. Im Jahr 2015 liegt uns kein aktueller Test vor. Im Jahr 2012 verglich die Zeitschrift Öko-Test 17 verschiedene Anbieter in einem Modellfall. Einen guten Eindruck hinterließen hier die Tarife der Monuta und Hanse Merkur.

Wie erkennt man eine gute Sterbegeldversicherung ?

Eine gute Sterbegeldversicherung sollte auf jeden Fall erst einmal günstig sein. Danach ist auf die Wartezeit zu schauen. Bei einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen sollte die Wartezeit nicht länger als 3 Jahre sein. Zum Schluss sollte man sich noch die Zusatzleistungen anschauen. Je mehr zusätzliche Leistungen, desto besser die Beerdigungsversicherung.

Welche Sterbegeldversicherung ist die beste ?

Als Sterbegeldversicherung Testsieger kann man keinen Tarif küren. Dafür sind die Rahmenbedingungen der Kunden zu unterschiedlich (Eintrittsalter, mit oder ohne Gesundheitsprüfung etc.). Jede Sterbeversicherung muss für sich betrachtet werden.

Kann man eine Sterbegeldversicherung kündigen

Natürlich kann man eine Sterbegeldversicherung, wie jede andere Lebensversicherung, kündigen. Bei der Kündigung wird der Rückkaufswert an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Bei vielen Anbietern muss man hier aber noch mit einem Abzug rechnen.

Mit dem Abzug werden, laut Versicherung, die nicht im Vertrag einkalkulierten Kosten abgegolten, die für die Kündigungsabwicklung entstehen, sowie die Veränderung der Risikolage des verbleibenden Bestandes der Versicherten ausgeglichen.

Gibt es einen Rückkaufswert ?

Einen Rückkaufswert gibt es, bei den meisten Sterbeversicherungen, frühestens nach einem Jahr. Die garantierten Rückkaufswerte sind gerade zu Beginn der Beerdigungsversicherung sehr niedrig. Dies ist darin begründet, da gerade bei Vertragsbeginn die Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten eingerechnet sind.

Je höher die Kosten, desto niedriger der Rückkaufswert. Mit den Jahren steigt der garantierte Rückkaufswert. Bei gutem Verlauf erhöht sich der garantierte Rückkaufswert durch eine Überschussbeteiligung.

Kann man eine Sterbegeldversicherung beitragsfrei stellen ?

Eine Sterbeversicherung mit laufender Beitragszahlung kann der Versicherungsnehmer bei der Monuta jederzeit für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode in eine beitragsfreie Sterbeversicherung umwandeln.

Voraussetzung für die Beitragsfreistellung ist, dass die Versicherungssumme einen Betrag von mindestens 45 Euro erreicht. Dies wird natürlich bei den Versicherungsgesellschaften unterschiedlich ausgelegt. Hier sollte man einen Blick in die Bedingungen werfen.

Zählt die Sterbegeldversicherung zum Schonvermögen ?

Das Kapital einer Sterbegeldversicherung zählt zum Schonvermögen. Dies wurde auch schon in einigen Gerichtsurteilen bestätigt. So urteilte das Oberlandesgericht von Schleswig-Holstein im Jahr 2006, dass Beträge, die dem Versicherten aus der Police zustehen, zum Schonvermögen gehören.

Ist das Kapital einer Sterbegeldversicherung pfändbar ?

Das Kapital einer Bestattungsversicherung kann auch verpfändet werden. Bei der Monuta ist in den Bedingungen vereinbart, dass die Verpfändung der Rechte und Ansprüche aus dem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Monuta machbar ist. Die Monuta wird die Zustimmung zur Verpfändung der Beerdigungsversicherung nicht aus ungerechtfertigten Gründen verweigern.

Ist die Auszahlung einer Sterbegeldversicherung steuerpflichtig

Eine Zahlung des Kapital im Fall des Todes der Beerdigungsversicherung ist frei von der Einkommenssteuer. Eine Kapitalzahlung im Erlebensfall ist als Einkünfte aus dem Kapitalvermögen zu versteuern (§ 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG). Versteuert wird dabei der Differenzbetrag zwischen der Versicherungsleistung und der Summe der auf die Versicherungsleistung entfallenden Beiträge.

Es muss bei der Sterbegeldversicherung keine Kapitalertragsteuer gezahlt werden, wenn die Zahlung des Kapitals nach einer Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren und nach Vollendung des 62. Lebensjahres der steuerpflichtigen Person erfolgt.

Welche anderen Versicherungen sollte man noch besitzen ?

Neben der privaten Bestattungsvorsorge sollte man sich über eine private Haftpflichtversicherung, einen Rechtsschutz, Hausratversicherung, Reiseversicherung, gesetzliche oder private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenzusatzversicherung oder eine Riester – Rente und Rürup – Rente für die Altersversorgung Informationen einholen. Zu empfehlen ist hier der Kontakt zu einem Versicherungsmakler.

Auf einer guten Startseite eines Versicherungsmaklers finden Verbraucher alle notwendigen Informationen. Auch das Berechnen verschiedener Tarife für Ihr Kfz (Autoversicherung) oder Haus (Wohngebäudeversicherung) und Produkte aus dem Thema Finanzen bei einem Onlinemakler ohne Probleme möglich. Suchen Sie den Kontakt mit einem Versicherungsmakler und sparen Sie bares Geld mit besseren Tarifen. Der Datenschutz sollte bei jedem Unternehmen gewährleistet sein.

Zum Kundenservice und Angebot eines Versicherungsmaklers gehört auch eine kostenlose 0800 Hotline. Informationen findet man auch in der Presse oder im Internet bei Twitter, Facebook und Youtube.